Palästina Journal
Home
Hintergrundberichte
Kommentare
Stellungnahmen
Aufrufe
Zahlen & Fakten
Buchtipps
Features & Interviews
Palästina-Journal (PDF)
DPG
Über uns
Kontakt
Regionalgruppen
Mitglied werden
Impressum
Services
Veranstaltungskalender
Info-Service
Gästebuch
Links
 
Wer sät Hass?

Ellen Rohlfs, 10. Juli 2008

"Wer sät Hass?" 
Fragte der Schriftsteller Itzhak Laor 1973 vor dem israelischen Gericht in Haifa:
"Sie, die Sie den palästinensischen Bauern die Felder wegnehmen
Und die Ernte anzünden?
Oder wir die wir den Palästinensern sagen
Wir wollen nicht auf ihre Kosten expandieren
Wir wollen in Frieden, der sich auf Gerechtigkeit gründet,
mit ihnen zusammenleben?" 1)

Weiter …
Drei Fragen an … Jalil Schwarz

Jalil Schwarz ist gebürtiger Palästinenser und arabischer Christ. Er lebt seit 1955 in Deutschland und ist seit langem deutscher Staatsbürger. Man nennt ihn den "Friedenskoch" (www.friedenskoch.de).

Wie kamst Du auf die Idee, Friedenskoch zu werden?
Es ist eine lange Geschichte. Ich werde dennoch versuchen, es kurz zu erklären. Im Jahre 1985 besuchte ich meine Geburtsstadt Ramle bei Yaffa, um das Osterfest dort zu feiern. Auf dem Weg zur Kirche kamen wir an einer verlassenen Bauruine vorbei. Ich fragte meinem Bruder nach diesem Gebäude. Er erzählte mir, dass die orthodoxe Gemeinde bereits im Jahre 1976 angefangen hat, ein Haus der Begegnung zu bauen. Das war für die kulturelle und religiöse Identität der Christen als Minderheit in Israel lebensnotwendig. Durch die nachträgliche staatliche Auflage, das Gebäude mit einem bombensicheren Keller zu untermauern, konnte der Bau aus Kostengründen nicht weiter gebaut werden.

Weiter …
Brief aus Beit Sahour

06.07.2008, Friede - salaam! 

Eine neue Diyar-Institution wurde in diesem Monat in Beit Sahour, dem traditionellen Hirtenfeld aus der Weihnachtsgeschichte, eröffnet. Dar al-Balad, ein neues Restaurant und "artisana" (Kunsthandwerk) ist die erste Diyar-Einrichtung außerhalb von Bethlehem-Stadt, stellt aber einen ersten Schritt in der Vision von Diyar dar, seine Dienste in der Westbank auszubreiten. Mit der Eröffnung von Dar al-Balad ermutigen wir tatkräftig die Neubelebung des alten Stadtzentrums von Beit Sahour und das palästinensische Erbe und die Küche. Zusätzlich schafft Dar al-Balad 15 Vollzeitarbeitsstellen für Beit Sahour und mehr als 80 Teilzeitjobs für Ajyal-Mitglieder, Dar al-Kalima-Studenten und begabte Kunsthandwerker. Wir hoffen, 20 000 lokale und internationale Besucher in diesem Jahr begrüßen zu können.

Weiter …
Misshandlung eines Journalisten und Preisträgers bei Grenzübertritt
Gaza-Stadt, 28.Juni 2008 (IPS) Mohammed Omer, der Gaza-Korrespondent von IPS und Preisträger des 2008-Martha-Gellhorn-Preises für Journalismus musste sich bei gezückter Waffe nackt ausziehen. Er wurde am 26.6.2008 von israelischen Sicherheitsleuten am Allenby-Grenzübergang zwischen Jordanien und der Westbank angegriffen und misshandelt, als er versuchte, nach Gaza zurückzukehren.
Weiter …
Das Recht verweigert, nach Hause zu gehen

Zeina Ashrawi-Hutchison (Tochter von Hanan Ashrawi) 21.6.08

Ich bin eine in Palästina geborene und aufgewachsene Palästinenserin und die Wurzeln meiner Familie gehen Jahrhunderte zurück. Keiner kann das ändern, auch wenn er behauptet, Jerusalem, mein Geburtsort, sei nicht Palästina. Selbst wenn man sagen würde, Palästina existiert gar nicht, selbst wenn sie mir alle meine Papiere wegnehmen würden und mir das Betreten meines eigenen Hauses verweigern würden, auch wenn sie mich demütigen und mir alle Rechte nehmen würden. ICH BIN EINE PALÄSTINENSERIN. 

Weiter …
Die Wasserkrise

B'tselem, 1.7.08. B'tselem warnt vor einer ernsten Wasserknappheit in der Westbank. Die chronische Wasserknappheit in der Westbank, die die Folge einer unfairen Verteilung der Wasserressourcen ist, die sich Israelis mit den Palästinensern teilen müssen, wird in diesem Sommer wegen der Trockenheit dieses Jahres noch ernsthafter sein. In der nördlichen Westbank ist der Wasserkonsum auf ein Drittel der minimalen Menge gefallen. Die Trockenheit von 2008, die schlimmste Trockenheit der letzten zehn Jahre in diesem Gebiet, verschlimmert die sowieso schon ständige Wasserknappheit in der Westbank. Der Regen betrug in der nördlichen Westbank im Durchschnitt 64% der üblichen Menge, während es in den südlichen Gebieten 55% waren. Eine Folge davon ist, dass das nach dem Regenfall in Zisternen aufgefangene Wasser schon verbraucht ist. Die Palästinensische Wasserbehörde (PWA) schätzt, dass der Wassermangel dieses Jahres in der Westbank bei 42 - 69 Mio. Kubikmeter liegt. Der totale Verbrauch in der Westbank liegt bei 79 Mill. cbm. Die PWA hat die Mekorot, die isr. Wasserbehörde, schon um eine Notversorgung mit weiteren 8 Mill. cbm gebeten.

Weiter …
Brief an die Mitglieder des EU-Parlaments

als Protest gegen die Unterstützung Israels

European Jews for a just Peace - Europäische Juden für einen gerechten Frieden

Sehr geehrte Mitglieder des Europäischen Parlaments,

wie uns bekannt wurde, wollen die Staatsoberhäupter der EU auf dem Treffen des Europarates am 19.- 20. Juni ihre politischen und ökonomischen Bindungen an Israel unter dem EU Euro-Med Programm verstärken. Wir schreiben Ihnen im Namen der Europäischen Juden für einen gerechten Frieden (EJJP) und ersuchen Sie den größt möglichen Druck auf die EU-Regierungen auszuüben, um ihnen klar zu machen, dass eine solche verstärkte Unterstützung zum jetzigen Zeitpunkt hochgradig unangemessen ist.

Weiter …
Eine Entschuldigung
Uri Avnery, 14.6.08

DIESE WOCHE verkündete der kanadische Premierminister im Parlament eine dramatische Stellungnahme: Er entschuldigte sich bei der indigenen Bevölkerung seines Landes für die ihnen seit Generationen von aufeinander folgenden kanadischen Regierungen zugefügten Ungerechtigkeiten. So versucht das weiße Kanada mit den eingeborenen Nationen Frieden zu schließen, deren Land seine Vorväter eroberten und deren Kultur seine Herrscher versucht hatten auszulöschen.
Weiter …
Westbankbewohner vom Toten Meer abgeschnitten

DPG 16.06.2008

Palästinenser werden von der israelischen Armee regelmäßig und unrechtmäßig am Besuch des Erholungsgebiets am Toten Meer gehindert, so berichtet Donald Macintyre am 14. Juni in der britischen Zeitung Independent. Das nördliche Gebiet des Toten Meers ist für Palästinenser in der Westbank der einzige Ort, wo sie sich am Wasser erholen können, denn der See Genezareth und das Mittelmeer sind für sie nicht erreichbar.

Weiter …
Mythen des Kriegs von 1967
Mazin Qumsiyeh (http://qumsiyeh.org), Rundbrief 07.06.2008

Diese Woche erinnern wir uns an die illegale israelische Invasion und die nun 41 Jahre anhaltende Besatzung der 22% von Palästina, die die Zionisten 1948 noch nicht kontrolliert hatten. Dieser "Sechs-Tage-Krieg" (ein etwas irreführender Name: Es gab kaum Kämpfe, nachdem Israel die ägyptischen und syrischen Armeen mit US-Waffen dezimiert hatte.) und die darauf folgende brutale Besatzung ist zweitrangig gegenüber der Nakba (der Katastrophe der ethnischen Säuberung von 19947-48) und ihrem Einfluss auf alle Palästinenser.

Weiter …
Demonstration in Safffuryi - 60 Jahre Nakba

Von Khalid Tatour, PAKO Stuttgart, 25.05.2008

Die Demonstration und Kundgebung in Saffuryi am 8.5.2008 wurde vom Komitee für "Menschenrechte und Rückkehrrecht" vor fünf Monaten vorbereitet und von den israelischen Behörden genehmigt. Als sich der Marsch Saffuryi näherte, wurde er von jüdischen Rechtsradikalen überrascht und provoziert. Ohne uns provozieren zu lassen setzten wir unseren Marsch fort. Die meisten Demonstranten waren Jugendliche und an der Spitze palästinensische Führer verschiedener Parteien und Gruppen sowie fast einhundert jüdische Freunde.
 

Weiter …
<< Anfang < Vorherige 11 12 13 14 15 16 17 18 19 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 232 - 252 von 387
 
Spendenaufruf
Veranstaltungskalender
Keine Termine
KOPI - Online
Nakba-Ausstellung

© 2017 DPG e.V.