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Misshandlung eines Journalisten und Preisträgers bei Grenzübertritt
Gaza-Stadt, 28.Juni 2008 (IPS) Mohammed Omer, der Gaza-Korrespondent von IPS und Preisträger des 2008-Martha-Gellhorn-Preises für Journalismus musste sich bei gezückter Waffe nackt ausziehen. Er wurde am 26.6.2008 von israelischen Sicherheitsleuten am Allenby-Grenzübergang zwischen Jordanien und der Westbank angegriffen und misshandelt, als er versuchte, nach Gaza zurückzukehren.
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Das Recht verweigert, nach Hause zu gehen

Zeina Ashrawi-Hutchison (Tochter von Hanan Ashrawi) 21.6.08

Ich bin eine in Palästina geborene und aufgewachsene Palästinenserin und die Wurzeln meiner Familie gehen Jahrhunderte zurück. Keiner kann das ändern, auch wenn er behauptet, Jerusalem, mein Geburtsort, sei nicht Palästina. Selbst wenn man sagen würde, Palästina existiert gar nicht, selbst wenn sie mir alle meine Papiere wegnehmen würden und mir das Betreten meines eigenen Hauses verweigern würden, auch wenn sie mich demütigen und mir alle Rechte nehmen würden. ICH BIN EINE PALÄSTINENSERIN. 

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Die Wasserkrise

B'tselem, 1.7.08. B'tselem warnt vor einer ernsten Wasserknappheit in der Westbank. Die chronische Wasserknappheit in der Westbank, die die Folge einer unfairen Verteilung der Wasserressourcen ist, die sich Israelis mit den Palästinensern teilen müssen, wird in diesem Sommer wegen der Trockenheit dieses Jahres noch ernsthafter sein. In der nördlichen Westbank ist der Wasserkonsum auf ein Drittel der minimalen Menge gefallen. Die Trockenheit von 2008, die schlimmste Trockenheit der letzten zehn Jahre in diesem Gebiet, verschlimmert die sowieso schon ständige Wasserknappheit in der Westbank. Der Regen betrug in der nördlichen Westbank im Durchschnitt 64% der üblichen Menge, während es in den südlichen Gebieten 55% waren. Eine Folge davon ist, dass das nach dem Regenfall in Zisternen aufgefangene Wasser schon verbraucht ist. Die Palästinensische Wasserbehörde (PWA) schätzt, dass der Wassermangel dieses Jahres in der Westbank bei 42 - 69 Mio. Kubikmeter liegt. Der totale Verbrauch in der Westbank liegt bei 79 Mill. cbm. Die PWA hat die Mekorot, die isr. Wasserbehörde, schon um eine Notversorgung mit weiteren 8 Mill. cbm gebeten.

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Brief an die Mitglieder des EU-Parlaments

als Protest gegen die Unterstützung Israels

European Jews for a just Peace - Europäische Juden für einen gerechten Frieden

Sehr geehrte Mitglieder des Europäischen Parlaments,

wie uns bekannt wurde, wollen die Staatsoberhäupter der EU auf dem Treffen des Europarates am 19.- 20. Juni ihre politischen und ökonomischen Bindungen an Israel unter dem EU Euro-Med Programm verstärken. Wir schreiben Ihnen im Namen der Europäischen Juden für einen gerechten Frieden (EJJP) und ersuchen Sie den größt möglichen Druck auf die EU-Regierungen auszuüben, um ihnen klar zu machen, dass eine solche verstärkte Unterstützung zum jetzigen Zeitpunkt hochgradig unangemessen ist.

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Eine Entschuldigung
Uri Avnery, 14.6.08

DIESE WOCHE verkündete der kanadische Premierminister im Parlament eine dramatische Stellungnahme: Er entschuldigte sich bei der indigenen Bevölkerung seines Landes für die ihnen seit Generationen von aufeinander folgenden kanadischen Regierungen zugefügten Ungerechtigkeiten. So versucht das weiße Kanada mit den eingeborenen Nationen Frieden zu schließen, deren Land seine Vorväter eroberten und deren Kultur seine Herrscher versucht hatten auszulöschen.
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Westbankbewohner vom Toten Meer abgeschnitten

DPG 16.06.2008

Palästinenser werden von der israelischen Armee regelmäßig und unrechtmäßig am Besuch des Erholungsgebiets am Toten Meer gehindert, so berichtet Donald Macintyre am 14. Juni in der britischen Zeitung Independent. Das nördliche Gebiet des Toten Meers ist für Palästinenser in der Westbank der einzige Ort, wo sie sich am Wasser erholen können, denn der See Genezareth und das Mittelmeer sind für sie nicht erreichbar.

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Mythen des Kriegs von 1967
Mazin Qumsiyeh (http://qumsiyeh.org), Rundbrief 07.06.2008

Diese Woche erinnern wir uns an die illegale israelische Invasion und die nun 41 Jahre anhaltende Besatzung der 22% von Palästina, die die Zionisten 1948 noch nicht kontrolliert hatten. Dieser "Sechs-Tage-Krieg" (ein etwas irreführender Name: Es gab kaum Kämpfe, nachdem Israel die ägyptischen und syrischen Armeen mit US-Waffen dezimiert hatte.) und die darauf folgende brutale Besatzung ist zweitrangig gegenüber der Nakba (der Katastrophe der ethnischen Säuberung von 19947-48) und ihrem Einfluss auf alle Palästinenser.

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Demonstration in Safffuryi - 60 Jahre Nakba

Von Khalid Tatour, PAKO Stuttgart, 25.05.2008

Die Demonstration und Kundgebung in Saffuryi am 8.5.2008 wurde vom Komitee für "Menschenrechte und Rückkehrrecht" vor fünf Monaten vorbereitet und von den israelischen Behörden genehmigt. Als sich der Marsch Saffuryi näherte, wurde er von jüdischen Rechtsradikalen überrascht und provoziert. Ohne uns provozieren zu lassen setzten wir unseren Marsch fort. Die meisten Demonstranten waren Jugendliche und an der Spitze palästinensische Führer verschiedener Parteien und Gruppen sowie fast einhundert jüdische Freunde.
 

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Tränengas und Kugeln bei gewaltlosen Solidaritätsaktionen in Bil'in
Am 6. Juni sind die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Luisa Morgantini, und Friedensnobelpreisträgerin Maried Corrigan-Maguire während der wöchentlichen gewaltlosen Freitags-Proteste gegen die Militärbesatzung in Bil'in von der israelischen Armee mit Tränengas angegriffen worden.

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Nein, ich kann nicht!


Uri Avnery, 7.6.08

NACH MONATEN eines zähen und bitteren Wettrennens und gnadenlosen Kampfes hat Barak Obama seine beeindruckende Rivalin Hillary Clinton besiegt. Er hat ein unglaubliches Wunder vollbracht: Das erste Mal in der Geschichte wurde ein Schwarzer ein glaubwürdiger Kandidat für die Präsidentschaft des mächtigsten Landes der Welt.

 

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„Peace Cycle“ sagt:
EU-Israel-Assoziationsabkommen sollte ausgesetzt werden
DPG, 14.06.2008

Die Gruppe “The Peace Cycle” ruft mit einer Unterschriftensammlung dazu auf, das EU-Israel-Assoziationsabkommen auszusetzen, solange Israel die Menschenrechte und das internationale Recht nicht beachte.
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