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Kalkilia – Oktober 2012 Drucken

Aus logistischen Gründen verbringe ich die Nacht in Ramallah. Am frühen Morgen werden wir, Ribhi Yousef und ich von dem orts- und sachkundigen Salah, einem Mitarbeiter des palästinensischen Politikers Dr. Mustafa Barguthi, nach Kalkilia gefahren. Wir fahren in den Nordwesten des Landes an die einst dichteste Grenze von 1948, also fast an die so genannte grüne Linie und können die Mittelmeerküste von den Bergen aus sehr gut sehen. Die Straßen führen uns immer wieder an den von Olivenhainen dicht bepflanzten Terrassen vorbei. Überall sehen wir Menschen, die gerade die Oliven ernten und sie auf Plastikfolien sammeln. Leider überfallen immer wieder jüdische Siedler die Olivenpflücker oder beschlagnahmen ihre Ernte. Außerdem kommt es aber auch immer wieder vor, dass sie alte Bäume fällen oder entwurzeln oder sie sogar in Brand setzen. 


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Friedensdemonstration in Ni`lin – 12. Oktober 2012 Drucken

Wir, Ribhi Yousef, der seine Heimatstadt Nilin zum ersten Mal seit 1967 besucht, sein Verwandter, der orts- und sachkundiger Palästinenser Salah und ich verlassen Ramallah gleich nach dem Frühstück und fahren mit dem Auto Richtung Nordwesten. Unsere Strecke führt uns von der palästinensischer  Autonomie unterstellten Zone A abwechselnd in die Zonen B (palästinensisch verwaltet, aber israelisch kontrolliert) und C (israelisch verwaltet und kontrolliert), vorbei an etlichen jüdische Siedlungen unterschiedlichen Alters nach Ni`lin.

  

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Presse-Erklärung zur Wander-Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ Drucken

Namhafte Unterstützer für Palästina-Ausstellung gewonnen


48 namhafte Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Kirchen, Medien und Kultur unterstützen jetzt die seit April 2008 durch die Bundesrepublik wandernde Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“. Der Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. hat die Ausstellung erstellt, Konzeption und Umsetzung wurden vom Evangelischen Entwicklungsdienst und der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg gefördert. Die Ausstellung will die in Deutschland weithin unbekannte palästinensische Sichtweise auf die Ursachen des Nahostkonflikts in der Öffentlichkeit bewusst machen. Die Unterstützer der Ausstellung bekennen sich in einer gemeinsamen Erklärung zu diesem Anliegen und halten die Ausstellung für ein dafür überzeugendes Mittel. Nach ihrer Auffassung kann es ohne Verständnis für die berechtigten Anliegen sowohl der israelischen, als auch der palästinensischen Seite zwischen beiden keinen Frieden geben.

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Ausstellung Breaking the Silence Drucken

Zur Eröffnung der Ausstellung Breaking the Silence bis zum 29. September 2012.

Zeugnisse einer Besatzung – Israelische Soldaten berichten  Hunderte von Menschen täglich kommen ins Willy-Brandt-Haus in Berlin, um sich die Ausstellung anzuschauen und mit den Reservisten von Breaking the Silence und miteinander zu diskutieren.

 

Doch zahlreiche Menschen schaffen es nicht während der kurzen Ausstellungsdauer nach Berlin zu kommen. Für sie sind  22  Videoaussagen – Deutsch untertitelt – online gestellt, in denen israelischen Reservistinnen und Reservisten von Breaking the Silence öffentlich über den Besatzungsalltag, über stillschweigende Zusammenarbeit mit extremistischen Siedlern und über alltägliche Schikanen, die sie den Menschen in den besetzten Gebieten zugefügt haben, berichten.

Link zu den Videos

Brief der PGD und DPG zum Israel-Tag Drucken

Brief der Palästinensischen Gemeinde Deutschland e.V. (PGD) und der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft e.V. (DPG)   zum Israel-Tag, der bundesweit als Solidaritätstag mit dem Staat Israel  veranstaltet wird.

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Osnabrücker vertreten Palästina Drucken

Studenten bei UN-Simulation in New York – Bald auch Planspiel in Osnabrück

 (Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 14. Mai 2012)

Osnabrück. Neun Studenten der Universität Osnabrück sind nach New York zur Simulation der Vereinten Nationen, der „National Model United Nations“ (NMUN) gereist, um dort Palästina zu vertreten. Nach erfolgreichem Auftritt wollen sie nun das Planspiel auch in Osnabrück durchführen.

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Die neue Apartheid im Nahen Osten – Der Streit um das Wasser Drucken

Dieser Text ist einem Bericht an die französische Nationalversammlung entnommen (Details dazu weiter unten)

Die Apartheid, 1948 vom damaligen Ministerpräsidenten Daniel François Malan gesetzlich verankert, zementierte in Südafrika während eines halben Jahrhunderts eine unterschiedliche Entwicklung ethnischer Gruppen. Diese Politik trennte die Rassen sowohl räumlich (Schaffung sogenannter Bantustans für schwarze und "coloured" Bevölkerungsgruppen) als auch rechtlich, indem die Freiheiten eines Teils der Bevölkerung (Bewegungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Einsatz polizeilicher Gewalt) massiv verletzt wurden. Das Apartheid-Regime wurde Anfang der 90er Jahre mit der Befreiung Nelson Mandelas, dem mutigen Kompromiss zwischen ihm und Ministerpräsident de Klerk und schließlich mit den ersten freien Wahlen beendet, die 1994 Mandelas Partei, den African National Congress ANC, in einem Erdrutschsieg an die Macht brachten.

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Sigmar Gabriel ein Antisemit? Drucken

Am 14.03.2012 sagte der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel einen Satz, den wohl niemand von ihm erwartet hätte: Ich war gerade in Hebron. Das ist für Palästinenser ein rechtsfreier Raum. Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.” Ein ungewöhnlicher Satz für einen deutschen Politiker, einen Politiker, der kritische Fragen über die deutsche Stellung zu Israel und Palästina aufwirft.

Frieden keine Apartheid – Lesebriefe zur Kritik von Sigmar Gabriel

 

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50 Jahre israelische Besatzung in Palästina
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