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Presse-Erklärung zur Wander-Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“

Namhafte Unterstützer für Palästina-Ausstellung gewonnen


48 namhafte Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Kirchen, Medien und Kultur unterstützen jetzt die seit April 2008 durch die Bundesrepublik wandernde Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“. Der Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. hat die Ausstellung erstellt, Konzeption und Umsetzung wurden vom Evangelischen Entwicklungsdienst und der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg gefördert. Die Ausstellung will die in Deutschland weithin unbekannte palästinensische Sichtweise auf die Ursachen des Nahostkonflikts in der Öffentlichkeit bewusst machen. Die Unterstützer der Ausstellung bekennen sich in einer gemeinsamen Erklärung zu diesem Anliegen und halten die Ausstellung für ein dafür überzeugendes Mittel. Nach ihrer Auffassung kann es ohne Verständnis für die berechtigten Anliegen sowohl der israelischen, als auch der palästinensischen Seite zwischen beiden keinen Frieden geben.

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Ausstellung Breaking the Silence

Zur Eröffnung der Ausstellung Breaking the Silence bis zum 29. September 2012.

Zeugnisse einer Besatzung – Israelische Soldaten berichten  Hunderte von Menschen täglich kommen ins Willy-Brandt-Haus in Berlin, um sich die Ausstellung anzuschauen und mit den Reservisten von Breaking the Silence und miteinander zu diskutieren.

 

Doch zahlreiche Menschen schaffen es nicht während der kurzen Ausstellungsdauer nach Berlin zu kommen. Für sie sind  22  Videoaussagen – Deutsch untertitelt – online gestellt, in denen israelischen Reservistinnen und Reservisten von Breaking the Silence öffentlich über den Besatzungsalltag, über stillschweigende Zusammenarbeit mit extremistischen Siedlern und über alltägliche Schikanen, die sie den Menschen in den besetzten Gebieten zugefügt haben, berichten.

Link zu den Videos

Brief der PGD und DPG zum Israel-Tag

Brief der Palästinensischen Gemeinde Deutschland e.V. (PGD) und der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft e.V. (DPG)   zum Israel-Tag, der bundesweit als Solidaritätstag mit dem Staat Israel  veranstaltet wird.

Als PDF-Datei

Osnabrücker vertreten Palästina

Studenten bei UN-Simulation in New York – Bald auch Planspiel in Osnabrück

 (Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 14. Mai 2012)

Osnabrück. Neun Studenten der Universität Osnabrück sind nach New York zur Simulation der Vereinten Nationen, der „National Model United Nations“ (NMUN) gereist, um dort Palästina zu vertreten. Nach erfolgreichem Auftritt wollen sie nun das Planspiel auch in Osnabrück durchführen.

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Die neue Apartheid im Nahen Osten – Der Streit um das Wasser

Dieser Text ist einem Bericht an die französische Nationalversammlung entnommen (Details dazu weiter unten)

Die Apartheid, 1948 vom damaligen Ministerpräsidenten Daniel François Malan gesetzlich verankert, zementierte in Südafrika während eines halben Jahrhunderts eine unterschiedliche Entwicklung ethnischer Gruppen. Diese Politik trennte die Rassen sowohl räumlich (Schaffung sogenannter Bantustans für schwarze und "coloured" Bevölkerungsgruppen) als auch rechtlich, indem die Freiheiten eines Teils der Bevölkerung (Bewegungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Einsatz polizeilicher Gewalt) massiv verletzt wurden. Das Apartheid-Regime wurde Anfang der 90er Jahre mit der Befreiung Nelson Mandelas, dem mutigen Kompromiss zwischen ihm und Ministerpräsident de Klerk und schließlich mit den ersten freien Wahlen beendet, die 1994 Mandelas Partei, den African National Congress ANC, in einem Erdrutschsieg an die Macht brachten.

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Sigmar Gabriel ein Antisemit?

Am 14.03.2012 sagte der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel einen Satz, den wohl niemand von ihm erwartet hätte: Ich war gerade in Hebron. Das ist für Palästinenser ein rechtsfreier Raum. Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.” Ein ungewöhnlicher Satz für einen deutschen Politiker, einen Politiker, der kritische Fragen über die deutsche Stellung zu Israel und Palästina aufwirft.

Frieden keine Apartheid – Lesebriefe zur Kritik von Sigmar Gabriel

 

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Als Palästina-Diplomaten auf der weltgrößten Simulation der Vereinten Nationen in New York

Als Palästina-Diplomaten auf der weltgrößten Simulation der Vereinten Nationen in New York - DPG fördert und unterstützt die Teilnahme

 

Als Vorbereitung auf diese Aufgabe ermöglichte die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft die Teilnahme an der Tagung „Auf Augenhöhe“, in deren Rahmen ein ausführliches Gespräch mit dem palästinensischen Botschafter Salah Abdel Shafi geführt wurde.

Auf der National Model United Nations in New York wird die OsnaMUN-Delegation in diesem Jahr Palästina vertreten.

Die aus elf Studierenden verschiedener Fachrichtungen bestehende Model United Nations-Gruppe der Universität Osnabrück fliegt im April nach New York, um dort bei der weltgrößten Simulation der Vereinten Nationen als „Diplomaten“ Palästina zu vertreten.

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Israel untergräbt kalkuliert Meinungsfreiheit

Israelische Besatzungssoldaten zerstörten am Mittwoch die Fernsehstation Al-Watan TV in Ramallah und Al-Quds Educational TV in Al-Bireh und nahmen vier Mitarbeiter in Haft. Darüber hinaus konfiszierten sie mehrere Computer, technische Ausrüstungen und beschlagnahmten Finanz- und Verwaltungsakten. Israel verstößt damit nicht nur gegen bestehende Verträge, sondern untergräbt kalkuliert die Meinungsfreiheit, sagt Botschafter Salah Abdel Shafi.

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Der ‚Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel’ und die Deutsch Palästinensische Gesellschaft e.

Am 24. Februar 2012 wurde der Deutsche Medienpreis vier „leisen Friedensstiftern“ verliehen. Sie alle zeichnen sich durch ihren hervorragenden Einsatz für die Menschen aus. In der Begründung für die Preisverleihung an Pfr. Raheb heißt es, „Dr, Rahebs Wirken ist die Alternative zu Gewalt  und Radikalisierung“.  Der Pfarrer der lutherischen Weihnachtskirche in Bethlehem setzt auf Bildung, Dialog und Kenntnis des Narrativs des jeweils anderen. „Frieden auf Erden ist ein Auftrag“, ohne jedoch dass wir zu Friedensschwätzern werden.

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DPG gratuliert

Filicia Langer zur Verleihung des Ordens Palästinas für Besondere Verdienste 

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Wir gratulieren:

Pfarrer Dr. Mitri Raheb aus Bethlehem erhält neben Dr. Sakena Yacoobi, Dr. Mitri Raheb, Stanislaw Petrow und Dr. Denis Mukwege den Deutschen Medienpreis 2011

Dr. Mitri Raheb schafft Orte der Begegnung, des Austauschs und des Dialogs: Nahe der Mauer in Bethlehem setzt sich der evangelische Pfarrer trotz vieler Rückschläge und Bedrohungen für die Verständigung von Christen, Moslems und Juden ein. Raheb hat eine ganze Infrastruktur von Schulen, Gesundheitszentren und Begegnungsstätten geschaffen, die das alltägliche Leben für die Menschen in Bethlehem leichter machen. Dr. Rahebs Wirken ist die Alternative zu Gewalt und Radikalisierung.

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