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Nur Frechheit – sonst nichts
Gideon Levy, Haaretz,8.10.2009
http://www.haaretz.com/hasen/spages/1119642.html

Ist der Diskurs, den wir führen – falls wir überhaupt einen Diskurs unter uns  und mit unserem Gesprächspartner führen – legitim? Seitdem die Gebiete besetzt wurden, ist hier eine öffentliche Debatte über ihre Zukunft  und was dort getan wird, geführt worden. Die Fragen kamen und gingen, und alle  im selben verfluchten Ton: Geben? Abtreten?  Unter welchen Bedingungen?
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Der schlüpfrige Abhang
Uri Avnery, 17.10.09

NATÜRLICH ist es die Schuld des Richters Richard Goldstone. Ihm muss man die Schuld geben, er ist  an allen unangenehmen Problemen schuld, mit denen wir uns jetzt auseinander setzen müssen.
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Ni’lin - a Struggle for Existence

Ni’lin village is located in the West Bank, 26 KM to the west of Ramallah city. It lies at the centre of seven other villages: Al Midia, Qibya, Shoqba, Shebteen Budrus, Deir Kades, and Kharbatha Bani Hareth. Historically, Ni’lin served as the centre of education, health, economic and public services for the surrounding villages. Ni’lin Secondary School is the top school in the area, and hosts students from several other villages. The village also has a small medical clinic, in addition to a number of factories that produce soft drinks, and rubber.

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Bericht: Regionalgruppe Düsseldorf – Aktivitäten im III. Quartal 2009
William Hodali

Bedingt durch meine Sommerreise nach Palästina während der Ferien in NRW waren die Möglichkeiten, durch Aktivitäten an die Öffentlichkeit zu treten, etwas eingeschränkt. – Im Folgenden nun eine Beschreibung unserer Arbeit:

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A big thank you
Today was a unique day in the history of media coverage and discussion in Israel. All the electronic agencies, radio and television alike, discussed the occupation and the oppression of the Palestinians and more importantly, the possible price tag attached to it. It lasted only for 12 hours and tomorrow the obedient Israeli media will return to parrot the governmental new message to the masses that the "conflict" has ended and is about to be solved.
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Der Gazastreifen in erzwungener Isolation
Schwerwiegende Folgen der israelischen Intervention vom vergangenen Januar

Sieben Monate nach dem Krieg im Gazastreifen sind dessen Folgen unübersehbar. Israel lässt nur lebensnotwendige Güter über die Grenze. Es blüht der Parallelimport aus Ägypten.
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Zwei Staaten oder Apartheid
Seit langem sind in Israel dieselben rassistischen Abrechnungen und Umwandlungen überfällig, die die USA in der 60er und Südafrika während der 90er Jahre durchmachte. Das duale Rechtssystem, das in den besetzten Gebieten vorherrscht und die jüdischen Siedler begünstigt und zum Nachteil der Palästinenser ist, ist im 21. Jahrhundert inakzeptabel. Israels Siedler müssen  ich entscheiden, ob sie sich ans Völkerrecht halten wollen und die besetzten Gebiete verlassen oder aber dort bleiben wollen – wie es ihnen vom palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fayyad angeboten wurde –  allerdings unter palästinensischem Gesetz.
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Gazaner wurden während der Operation in einer großen Grube festgehalten
Vierzig Palästinenser vom Gazastreifen wurden während der Operation Cast Lead zu Beginn dieses Jahres verhaftet, und 21 sind noch immer im Gefängnis. Das ist eine sehr kleine Zahl verglichen mit den vielen Hunderten, die die IDF verhaftet hat und verglichen mit den Hunderten, die zum Verhör in die verschiedenen Haftzentren in Israel gebracht wurden, bevor sie entlassen wurden.
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Ärger um Sprudler aus Nahost
Unauffällig stehen sie in Millionen deutscher Küchen und machen vielen Menschen das Leben leichter. Man schraubt eine durchsichtige, mit Leitungswasser gefüllte Plastikflasche in ein weißes Gerät, drückt auf den dunkelblauen Knopf und schon zischt und blubbert es - so funktioniert Soda-Club. Nun beschäftigen sich Europas höchste Richter mit der Firma aus Israel und urteilen indirekt über die Siedlungspolitik.
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Boykottiert Israel – und rettet das Land vor sich selbst
In diesem Sommer sind Israels Zeitungen voller zorniger Artikel, die sich gegen den Druck für einen internationalen Boykott gegen Israel richten. Filme wurden von israelischen Filmfestspielen zurückgezogen, und Leonard Cohen steht weltweit im Kreuzfeuer, weil er sich entschieden hat, in Tel Aviv aufzutreten.
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Israel verschärft den Zugang für Ausländer mit Westbankverbindungen
Israel hat seit kurzem für Ausländer mit Familien-, Arbeits-, Geschäfts- oder akademischen Verbindungen in die Westbank noch mehr Hindernisse für die Einreise aufgebaut. Es beschränkt jetzt ihre Bewegungen allein auf die Gebiete der Palästinensischen Behörde – also (nach dem Oslo-Abkommen Zone A) Es betrifft vor allem Menschen aus Ländern, die diplomatische Beziehungen mit Israel haben, hauptsächlich westliche Länder. Indem Israel diese Beschränkungen auferlegt, bricht es die Oslo-Abkommen.
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