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Bericht: Regionalgruppe Düsseldorf – Aktivitäten im III. Quartal 2009
William Hodali

Bedingt durch meine Sommerreise nach Palästina während der Ferien in NRW waren die Möglichkeiten, durch Aktivitäten an die Öffentlichkeit zu treten, etwas eingeschränkt. – Im Folgenden nun eine Beschreibung unserer Arbeit:

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A big thank you
Today was a unique day in the history of media coverage and discussion in Israel. All the electronic agencies, radio and television alike, discussed the occupation and the oppression of the Palestinians and more importantly, the possible price tag attached to it. It lasted only for 12 hours and tomorrow the obedient Israeli media will return to parrot the governmental new message to the masses that the "conflict" has ended and is about to be solved.
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Der Gazastreifen in erzwungener Isolation
Schwerwiegende Folgen der israelischen Intervention vom vergangenen Januar

Sieben Monate nach dem Krieg im Gazastreifen sind dessen Folgen unübersehbar. Israel lässt nur lebensnotwendige Güter über die Grenze. Es blüht der Parallelimport aus Ägypten.
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Zwei Staaten oder Apartheid
Seit langem sind in Israel dieselben rassistischen Abrechnungen und Umwandlungen überfällig, die die USA in der 60er und Südafrika während der 90er Jahre durchmachte. Das duale Rechtssystem, das in den besetzten Gebieten vorherrscht und die jüdischen Siedler begünstigt und zum Nachteil der Palästinenser ist, ist im 21. Jahrhundert inakzeptabel. Israels Siedler müssen  ich entscheiden, ob sie sich ans Völkerrecht halten wollen und die besetzten Gebiete verlassen oder aber dort bleiben wollen – wie es ihnen vom palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fayyad angeboten wurde –  allerdings unter palästinensischem Gesetz.
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Gazaner wurden während der Operation in einer großen Grube festgehalten
Vierzig Palästinenser vom Gazastreifen wurden während der Operation Cast Lead zu Beginn dieses Jahres verhaftet, und 21 sind noch immer im Gefängnis. Das ist eine sehr kleine Zahl verglichen mit den vielen Hunderten, die die IDF verhaftet hat und verglichen mit den Hunderten, die zum Verhör in die verschiedenen Haftzentren in Israel gebracht wurden, bevor sie entlassen wurden.
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Ärger um Sprudler aus Nahost
Unauffällig stehen sie in Millionen deutscher Küchen und machen vielen Menschen das Leben leichter. Man schraubt eine durchsichtige, mit Leitungswasser gefüllte Plastikflasche in ein weißes Gerät, drückt auf den dunkelblauen Knopf und schon zischt und blubbert es - so funktioniert Soda-Club. Nun beschäftigen sich Europas höchste Richter mit der Firma aus Israel und urteilen indirekt über die Siedlungspolitik.
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Boykottiert Israel – und rettet das Land vor sich selbst
In diesem Sommer sind Israels Zeitungen voller zorniger Artikel, die sich gegen den Druck für einen internationalen Boykott gegen Israel richten. Filme wurden von israelischen Filmfestspielen zurückgezogen, und Leonard Cohen steht weltweit im Kreuzfeuer, weil er sich entschieden hat, in Tel Aviv aufzutreten.
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Israel verschärft den Zugang für Ausländer mit Westbankverbindungen
Israel hat seit kurzem für Ausländer mit Familien-, Arbeits-, Geschäfts- oder akademischen Verbindungen in die Westbank noch mehr Hindernisse für die Einreise aufgebaut. Es beschränkt jetzt ihre Bewegungen allein auf die Gebiete der Palästinensischen Behörde – also (nach dem Oslo-Abkommen Zone A) Es betrifft vor allem Menschen aus Ländern, die diplomatische Beziehungen mit Israel haben, hauptsächlich westliche Länder. Indem Israel diese Beschränkungen auferlegt, bricht es die Oslo-Abkommen.
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Stoppt die Razzien
ABDULLAH ABU RAHME
Ansprache auf der Freitagsdemonstration, 14. August 2009


Mein Westbank-Dorf Bil’in, ein Zentrum des gewaltfreien Widerstands seit fast fünf Jahren, ist seit zwei Monaten Zielscheibe nächtlicher Razzien des israelischen Militärs. Die Razzien haben das Ziel, unsere gewaltfreien Demonstrationen gegen die Konfiszierung unserer Länderereien für den Bau der Mauer und der Siedlungen Israels zu beenden.

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Stop the Raids

August 16, 2009
by Abdullah Abu Rahme, Coordinator of Bil’in’s Popular Committee

My West Bank village of Bil’in, a center of Palestinian nonviolent resistance for nearly five years, has been the target of two months of nightly raids by the Israeli military. The raids aim at ending our nonviolent demonstrations against the confiscation of our land for Israel’s wall and settlements.

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Von mobilen Kliniken, Frauenzentren und Menschenrechten

Ein Zwischenbericht zur Lage in und um Gaza im August 2009 von medico international.

medico international streitet für das Menschenrecht auf den bestmöglichen Zugang zu Gesundheit. Dabei werden Partnerinnen und Partner in ihrem Bemühen um wirtschaftliche, soziale und kulturelle Lebensbedingungen, die jedem Menschen das ihm erreichbare Höchstmaß an Gesundheit ermöglichen, unterstützt Insbesondere steht medico Menschen in Not und Armut, darunter Flüchtlingen und Kriegsopfern zur Seite.

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