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60 Jahre nach Deir Yassin |
Ronnie Kasrils, Südafrika, 8.4.08 ( http://electronicintifada.net/v2/article9445.shtml)
Als 10-Jähriger, der in Johannesburg aufwuchs, feierte ich vor 60 Jahre
die Geburt Israels. Ich akzeptierte zweifellos die dramatischen
Berichte der sog. selbstverteidigenden Aktionen gegen die arabische
Gewalt, um den jüdischen Staat zu sichern…..
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Uri Avnery, 12.4.08
IM NÄCHSTEN Monat wird Israel seinen 60. Geburtstag feiern. Die
Regierung ist fieberhaft damit beschäftigt, diesen Tag in einen der
Freude und des Jubels zu verwandeln. Etwa 40 Millionen Dollar, die
hätten helfen können, ernste, zum Himmel schreiende Probleme zu lösen,
sind für diesen Tag gedacht.
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Uri Avnery, 5.4.08
„He! Nimm deine Hände weg! Nicht du! Du!!!“ - so hört man die Stimme einer jungen Frau im dunklen Kinosaal in einem alten Witz.
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Ein Sündenbock nach dem anderen: |
Angela Merkel spricht in der Knesset
Raymond Deane, März 2008
Der historischen Rede der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel vor
der Knesset am 18. März 2008 ist fast weltweit applaudiert worden und
von der Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland,
Charlotte Knobloch, ist die Rede als „Öffnung eines neuen Kapitels in
den Beziehungen zwischen Israel und Deutschland“ beschrieben worden.
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Gideon Levy, 23.3.08
Die enorme Unterstützung für Israel, die in diesen Tagen gezeigt wird,
ist schon fast peinlich. Die Parade hoher Gäste und der herzliche
Empfang, den israelische Staatsmänner im Ausland erhalten, war so schon
länger nicht mehr gesehen worden. Wer ist nicht alles in letzter Zeit
gekommen?
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Uri Avnery, 29.3.08
MORGEN WIRD der 32. Jahrestag des „Tags des Bodens“ sein, einer der entscheidenden Ereignisse in der Geschichte Israels.
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Gaza – Besuch in einem Land, das es nicht gibt |
Von Rupert Neudeck
Den 23.3.08
Wenn man aus dem wirtschaftlich und militärisch voranschreitenden
Israel in Richtung Gaza durch die einzige Zugangsstelle für
Personenverkehr, den Grenzpunkt Erez herauskommt, fällt man auf der
anderen Seite nicht in die Hände eines Staates.
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von Amira Hass, 7.3.08, Haaretz
Inzwischen wissen Clemens Messerschmids Freunde in Ramallah und
Jerusalem schon Bescheid, warum er sie mit Blicken durchbohrt, wenn sie
das Geschirr unter fließendem Wasser spülen. Sogar wenn er nicht dabei
ist, drehen sie den Wasserhahn zu, soviel hat der 43jährige
Hydrogeologe schon erreicht.
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Analyse: Merkel verurteilt Qassams, ignoriert aber Israels Aktionen |
Tom Segev, Haaretz, 19.3.08
Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier verließ Israel nur
Stunden bevor die Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstagnachmittag
zum Rednerpult in der Knesset schritt.
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Die israelischen Juden werden gegenüber Arabern zunehmend rassistischer
Avirama Golan, Haaretz, 19.3.08
Israels jüdische Gemeinschaft unterstützt zunehmend die Entrechtung,
die Diskriminierung und sogar die Vertreibung der Araber. Das stellt
ein Bericht über Rassismus in Israel fest, der am Mittwoch
veröffentlich wurde.
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Uri Avnery, 22.3.08
„DER KRIEG ist eine viel zu ernste Angelegenheit, als dass man ihn dem
Militär überlassen sollte,“ so in Talleyrands unvergesslichen Worten.
Im selben Geiste könnte man sagen: die amerikanischen
Präsidentschaftswahlen sind eine viel zu ernste Angelegenheit, um sie
den Amerikanern zu überlassen.
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