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Israel räumt Protestcamp in Bab Al Shams gegen geplante Siedlung Drucken

Israelische Polizisten haben in der Nacht zum 12. Januar 2013 ein friedliches palästinensisches Zeltlager auf einem Hügel nahe Jerusalem geräumt. Rund 250 Palästinenser hatten dort gegen einen umstrittenen Siedlungsbau in Bab Al Shams bei Jerusalem protestiert.

Auf Anordnung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und entgegen eines Gerichtsbeschlusses, der eine Schonfrist vorsah, sind rund 250 palästinensische Friedensaktivisten zwischen Ostjerusalem und der Siedlung Maale Admumim weggebracht worden und zum Teil verhaftet worden.

Rund 250 palästinensische Aktivsten seien auf Anordnung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu von dem sogenannten E1-Gelände zwischen Jerusalem und der Siedlung Maale Admumim weggebracht worden oder hätten es freiwillig verlassen, berichtete die "Jerusalem Post" auf ihrer Internetseite. Unter ihnen befand sich der Friedensaktivist Salah A. (Foto)
Sie hatten dort am Freitag ein Zeltlager errichtet, um gegen den geplanten Bau einer jüdischen Siedlung zu protestiere.

Die israelische Regierung hatte im November nach der Anerkennung Palästinas als UN-Beobachterstaat Pläne zum Bau der neuen Siedlung angekündigt und war dafür auch von befreundeten Staaten scharf kritisiert worden. Die Palästinenser befürchten, die Siedlung könne Pläne für eine Zwei-Staaten-Lösung in Nahost gänzlich zunichtemachen, da sie das Westjordanland faktisch in Norden und Süden teilen und einen Ausbau Ost-Jerusalems als künftige Hauptstadt der Palästinenser unmöglich machen würde.


 

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