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„Ohne Ende der Gaza-Blockade wird Geberkonferenz zur humanitären Angeberkonferenz“

pax christi, IPPNW und Palästinensische Gemeinde Deutschland kritisieren Haltung der Bundesregierung


Berlin, 26. Februar: „Ohne Ende der Gaza-Blockade verkommt die vom 1. bis 2. März in Sharm –el-Sheikh geplante internationale Geberkonferenz für Gaza zur humanitären Angeberkonferenz“, kritisiert die Sprecherin der pax christi Nahostkommission, Wiltrud Rösch-Metzler, die Vorbereitungen der Bundesregierung für den Wiederaufbau Gazas.
Außenminister Steinmeier müsse sich deshalb mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Blockade des Gazastreifens und die damit einhergehende kollektive Bestrafung der Menschen im Gazastreifens aufgehoben wird.

„Bundesregierung und EU müssen bei der Geberkonferenz darauf drängen, dass die Kriegsparteien für entstandene Schäden an EU-Projekten zur Rechenschaft gezogen werden“, betont IPPNW Vorstand Matthias Jochheim. Es sei unverantwortlich gegenüber den eigenen Steuerzahlern,  Geld in den Aufbau zu stecken, wie es vor der Bombardierung des Gazastreifens geschehen ist, und dann diejenigen, die die Zerstörung  anordnen nicht zur Verantwortung zu ziehen.

IPPNW (Internationale Ärzte gegen Atomkrieg) und die internationale katholischen Friedensbewegung pax christi bilden zusammen mit der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, der Palästinensischen Gemeinde Deutschland und  der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft ein Bündnis,  das mit der Entsendung eines Hilfsgüter-Schiffs gegen die Blockade von Gaza protestiert.

Das Völkerrecht bietet den Rahmen für die Konfliktlösung, so das Bündnis. Die Blockade von Gaza und Raketen auf zivile Ziele verstoßen nach Meinung des Friedensbündnisses gegen das Völkerrecht: „Wir wollen der Strangulation und dem Aushungern einer Bevölkerung von 1,5 Millionen Menschen nicht tatenlos zusehen, zumal sie weiterhin unter den fortgesetzten militärischen Angriffen und ihren Folgen leiden“, heißt es im Appell des Bündnisses, den u.a. Bundestagsvizepräsident Dr. Wolfgang Thierse und weitere Bundestagsabgeordnete, die Bischöfe Heinz Josef Algermissen, Fulda und Dr. Hans-Jürgen Abromeit, Pommersche Evangelische Kirche,  Prof. Dr. Ulrich Gottstein, IPPNW-Vorstand und Prof. Dr. Rolf Verleger,  ehemaliger Vorsitzender des Landesverbands Jüdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein, unterzeichnet haben. Offene Grenzen für Menschen und Waren nach dem verheerenden über dreiwöchigen Krieg würden für Erleichterung sorgen. Entwicklung schafft Frieden.


Wir vermitteln gerne Interviews mit der Sprecherin der pax christi Nahostkommission Wiltrud Rösch-Metzler und IPPNW-Vorstandsmitglied Matthias Jochheim

Kontakt: Christine Hoffmann, pax christi Generalsekretärin
pax christi, Hedwigskirchgasse 3, 10117 Berlin, Telefon (030) 2007678-0, Fax (030) 200767819, www.paxchristi.de

Email: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können     Webseite: www.freegaza.de

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