Palästina Journal
Home
Hintergrundberichte
Kommentare
Stellungnahmen
Aufrufe
Zahlen & Fakten
Buchtipps
Features & Interviews
Palästina-Journal (PDF)
DPG
Über uns
Kontakt
Regionalgruppen
Mitglied werden
Impressum
Services
Veranstaltungskalender
Info-Service
Gästebuch
Links
 
Stoppt den barbarischen Krieg gegen das palästinensische Volk in Gaza Drucken
PALÄSTINENSISCHE GEMEINDE DEUTSCHLAND

Stoppt den barbarischen Krieg gegen das palästinensische Volk in Gaza

Über 300 Tote, tausende zum großen Teil sehr schwer Verletzte sowie eine verheerende Zerstörung sind das Ergebnis eines Dauerbombardements der Besatzungsmacht Israel auf das dicht besiedelste Gebiet der Erde – den Gazastreifen. 

Die Zahl der Toten, das Ausmaß der Zerstörung und die eingesetzten Vernichtungswaffen zeigen deutlich, dass dieser barbarische Krieg von langer Hand vorbereitet war und kein bloßer Vergeltungsschlag ist.

Seit Samstag, 27. Dezember 2008, 11:00 Uhr, wirft die israelische Armee über 100 Tonnen Sprengstoff auf dem Gazastreifen und ein Ende des Massakers - anders ist es nicht mehr zu bezeichnen - ist nicht in Sicht.  

Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass der deutsche Außenminister Steinmeier die israelische Regierung lediglich zu einer „Verhältnismäßigkeit“ aufruft. Für das palästinensische Volk kommt diese Haltung der Bundesrepublik einer indirekten Unterstützung der Aggressoren gleich.

Es scheint, als ob die israelischen Politiker Wochen vor Beginn der Wahl in Israel ihre Wahlplakate mit dem Blut der palästinensischen Zivilbevölkerung malen möchten und sich so gegenseitig in Radikalität, Unmenschlichkeit und Aggression überbieten.

Vor dem Angriff hat die Besatzungsmacht den Gazastreifen abgeriegelt und damit seine über 1,5 Millionen in ihm lebenden Menschen in quasi ein Kollektiv-Gefängnis gesteckt – es ist das größte Gefängnis der Welt. Und auch das unmenschlichste: Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff und sämtliche lebensnotwenigen Grundlagen durften und dürfen teilweise immer noch nicht, die Grenze passieren.  

Mit diesem Krieg zeigt Israel sein wahres Gesicht – wieder einmal. Ein Aggressor, der Menschenrechte, internationale Recht und Konventionen mit Füßen tritt.

Es ist an der Zeit, diesen Aggressor in seine Schranken zu weisen. Sanktionen gegen eine der widerlichsten Besatzungsmächte der Welt wären der erste Schritt, den die Weltgemeinschaft unternehmen könnte.

Es ist an der Zeit, die Doppelzüngigkeit in der Weltpolitik zu beenden, Menschenrecht und das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung auch in Palästina gelten zu lassen. Das Schweigen der Bundeskanzlerin und die Äußerungen ihres Außenministers sind wahrlich keine Politik, die die Interessen Deutschlands in der Region unterstützen.

Wir fordern die Bundesrepublik auf:

-    ihre direkte und indirekte Unterstützung der Besatzungsmacht Israel sofort zu beenden
-    ihre Blockadehaltung gegen eine ausgewogene Nahostpolitik zu überdenken
-    sich dafür einzusetzen, dass Menschenrechte und internationales Recht auch seine Geltung in Palästina haben
-    sich dafür einzusetzen, dass internationale Schutztruppen zum Schutz des palästinensischen Volkes sofort eingesetzt werden.

< Zurück   Weiter >
 
Spendenaufruf
Veranstaltungskalender
Keine Termine
KOPI - Online
Nakba-Ausstellung

© 2017 DPG e.V.