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Free Gaza-Movement im EU-Parlament Drucken

Aufruf zur internationalen Teilnahme am Aufbrechen der Belagerung 

Heute, am 11.9.08, rief bei einer Sondersitzung der EU-Parlamentsdelegation (mit dem Palästinensischen Legislativrat DPLC), Paul Larudee, einer der Organisatoren der Free-Gaza-Bewegung - die im August die Belagerung des Gazastreifens aufbrach - die internationale Gemeinschaft dazu auf, sich der Bewegung anzuschließen, um das durch die israelische Strangulierung des Gazastreifens verursachte menschliche Leid zu lindern.

"Die israelische Belagerung hat ein weit verbreitetes und sinnloses menschliches Leid im Gazastreifen verursacht," berichtet Larudee den DPLC-Parlamentariern. "Wir haben bewiesen, dass  eine Verbindung nach Gaza übers Meer möglich ist, aber die  humanitären Bedürfnisse sind so groß und unsere zwei kleinen Schiffe konnten nicht einmal damit beginnen, diese Bedürfnisse zu decken. Deshalb rufen wir heute zu viel weiter reichenden Bemühungen auf;  speziell rufen wir andere Mitglieder der Regierungen der internationalen Gemeinschaft und NGOs und andere, die sich dem Schutz der Menschenrechte widmen, auf, sich uns anzuschließen und ihre eigenen Schiffe, humanitäre Hilfsgüter und Menschen zur Verfügung zu stellen, um Gazas Zugang zur Welt weit zu öffnen. Dies ist eine Möglichkeit, die einfach nicht vertan werden sollte.

Seit Israel vor zwei Jahren die Blockade verhängt hat, ist das Ausmaß der Unterernährung und der Arbeitslosigkeit in Gaza gestiegen. Im Mai 2008 stellten mehrere internationale Hilfsorganisationen, einschließlich CARE International UK, CAFOD, Christian Aid, Oxfam und Ärzte der Welt (Großbritannien) fest, dass die Strangulierung des Gazastreifens … die Arbeit der UN und anderer Hilfsorganisationen … tatsächlich unmöglich machen. Nur eine äußerst geringe Menge an Medikamenten, Lebensmitteln, Brennstoffen und anderen Waren werden über die Grenze gelassen. (Die israelische Blockade des Gazastreifens hat die Menschen stark von Lebensmittelhilfe abhängig gemacht und brachte das Gesundheitssystem und die Grundversorgung mit Wasser und Müllentsorgung … fast zum Kollaps."

Zwei der Free-Gaza-Movement-Boote, die SS Free Gaza und die SS Liberty, kamen am 23. August unter dem Jubel von Zehntausenden im Hafen von Gaza an. Es war das erste Mal in mehr als 40 Jahren, dass ein internationales Schiff im Gazahafen angedockt hatte. Die Boote vermieden bei ihrer Fahrt Israels Einmischung, indem sie nur in internationalen Gewässern, in Gaza- und zypriotischen Gewässern blieben.

Von Jerusalem aus  erklären Huwaida Arraf, eine Juristin der Al-Quds-Universität, und andere Organisatoren des Free-Gaza-Movement: "Wir bitten die Welt dringend, sich uns anzuschließen und bei der Durchsetzung des Rechts für das palästinensische Volk mitzuhelfen, (einen normalen und natürlichen) Zugang zur Außenwelt zu haben. Die Welt kann nicht weiter dazu schweigen, während das palästinensische Volk absichtlich dem Hungertod und der Demütigung ausgesetzt ist. Die Palästinenser haben ein Recht, in Würde zu leben.

Kontakt für mehr Informationen:
Brüssel: Paul Larudee, Ph.D 0035 79909736 friendsofgaza (at) gmail.com;
Jerusalem: Huwaida Arraf, RA, 00972599 130 426 huwaidaa (at) riseup.net;
USA: Thomas H. Nelson, RA, 001 503 709 6397  nelson (at) thnelson.com

(Pressemitteilung, dt. Ellen Rohlfs)
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