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Bürgermeister von Tel Aviv fordert, Israel solle Besetzung von Palästina beenden - 10.06.2016 Drucken

Der Bürgermeister von Tel Aviv, Ron Juldai, verknüpfte heute das palästinensische Attentat, das gestern in seiner Stadt vier tote Israelis hinterließ, direkt mit der israelischen militärischen Besetzung von Palästina. Er sagte, Israel sei das einzige Land der Welt, das ein besetztes Volk unterjochte und es seiner Rechte beraube.

In Erklärungen an den israelischen Militärrundfunk und einer Botschaft an die Regierung von Benjamin Netanyahu klagte der Bürgermeister, der Mitglied der Arbeitspartei ist, dass die israelischen Führer nicht genügend "Mut" hätten, um das halbe Jahrhundert Besatzung der Westbank und des Gazastreifens zu beenden.

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„Geschmolzenes Blei“ Drucken
 Uri Avnery, 3.1.09        

KURZ NACH MITTERNACHT berichtete der arabisch sprechende Aljazeera-Sender über das, was gerade im Gazastreifen ge-schieht. Plötzlich wurde  die Kamera  zum dunklen Himmel gedreht. Er war pechschwarz. Man  konnte  nichts sehen, doch  ein Geräusch hören: das Geräusch von Flugzeugen, ein erschreckendes, entsetzliches Dröhnen.
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Erstaunliche Äußerung des israelischen Botschafters Drucken
Eine erstaunliche Äußerung des israelischen Botschafters in Deutschland am 24.10.08 im Interview im DLF, gegen 7:40h (www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/865406/):

"...ich weiß, dass es mehr Checkpoints gibt. Ich teile dieses Unbehagen mit den Palästinensern. Aber Sie müssen verstehen: Die meisten Israelis sind besorgt über Sicherheitsfragen. Das schwebt über allem anderen. Checkpoints sind für viele ein Zeichen der Erniedrigung, auch für uns ist das schmerzhaft. Aber wenn wir in Israel Sicherheit hätten, dann würde alles andere leichter. Siedlungen, Sicherheit, Checkpoints - das hängt alles zusammen. Letztendlich geht es um die Frage, ob die Palästinenser und die arabische Welt das Existenzrecht von Israel anerkennen. Damit müssen sich nicht nur die Politiker an den Verhandlungstischen befassen, darüber müssen alle Menschen im arabischen Raum nachdenken."
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Zu: BZ-Artikel vom 20.08.2008: "Ist Kritik an Israel antisemitisch?" Drucken
"Evelyn Hecht-Galinski klagt gegen den Publizisten Henryk M. Broder (Mechthild Blum)"

In seiner polemischen Art kanzelt Henryk M. Broder Frau Evelyn Hecht-Galinski als "hysterische und geltungsbedürftige Hausfrau" ab und wirft der Tochter des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland öffentlich "antisemitisch-antizionistische Gedankenlosigkeiten" vor. Wer auf der Beachtung des Internationalen Rechts und humanistischer Prinzipien besteht wird von den Verteidigern der israelischen Okkupationen in Cisjordanien, Syrien und dem Libanon auch schon mal als Kretin, Selbsthasser, Terrorversteher oder antisemitische Schlampe verunglimpft. (Immerhin: Für letzteren Ausfall wurde Broder inzwischen verurteilt!)
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Zu FAZ 22.07.2008, S. 7: Ein Kampf für Sicherheit und Frieden, von Shimon Stein Drucken

Der FAZ-Artikel des früheren israelischen Botschafters in Deutschland Shimon Stein basiert auf einer längeren Rede, die er am 24. Juni im Landtag von Baden-Württemberg hielt. Es geht um die Staatsgründung Israels im Mai 1948, dem Geburtsjahr Steins, und es geht um Steins Herkunft und die Entwicklung Israels bis heute, wobei alle zentralen Themen angesprochen werden. Fast alle. Zum Krieg von 1948 lesen wir: "630 000 Juden lebten bei Kriegsausbruch in Israel, 100 000 von ihnen waren Überlebende. Sie wurden von der gesamten arabischen Nachbarschaft und dem Irak angegriffen." Wenn man es so darstellt, fehlt dem Leser bzw. Zuhörer die Information, dass jüdische Verbände aus Haganah, Irgun, Palmach und anderen militärischen Gruppen seit Dezember 1947 die systematische Zerstörung der vorgefundenen Dörfer betrieben haben, beginnend mit den Überfällen auf die Dörfer Deir Ayyub und Beit Affa südöstlich von Ramla und endend mit der Ausführung von "Plan Dalet", der am 10. März 1948 beschlossen wurde und der die Vernichtung von 530 Orten und Dörfern zur Folge hatte sowie etwa 750.000 Flüchtlinge und viele Getötete und Gefolterte. Ohne diese Informationen versteht man den ganzen Konflikt nicht.

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Unter dem Vorwand, die Hamas zu bekämpfen Drucken

Khalid Amayreh, Nablus, 9.7.08

Die palästinensisch-islamischen Führer haben die arabischen und muslimischen Staaten wie auch alle Menschen, die an Gerechtigkeit glauben, aufgerufen, die fortgesetzte israelische Kampagne gegen islamische zivile Institutionen in der ganzen Westbank strikt zu verurteilen.

Die israelische Armee randalierte am 8. Juli durch die Stadt Nablus, überfiel Schulen, Geschäfte, soziale Einrichtungen, Sportklubs und ein größeres medizinisches Zentrum. Augenzeugen sagten, 130 israelische Militärfahrzeuge und gepanzerte Wagen stürmten in die Innenstadt, kurz nachdem den der PA-Behörde loyalen Kräften vom nominierten Stadtgouverneur Jamal Muhesen befohlen worden war, zu ihren Baracken zurück zu kehren und dort bis auf weiteres zu bleiben.

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Wer sät Hass? Drucken

Ellen Rohlfs, 10. Juli 2008

"Wer sät Hass?" 
Fragte der Schriftsteller Itzhak Laor 1973 vor dem israelischen Gericht in Haifa:
"Sie, die Sie den palästinensischen Bauern die Felder wegnehmen
Und die Ernte anzünden?
Oder wir die wir den Palästinensern sagen
Wir wollen nicht auf ihre Kosten expandieren
Wir wollen in Frieden, der sich auf Gerechtigkeit gründet,
mit ihnen zusammenleben?" 1)

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