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Hintergrundberichte
Internationaler Aachener Friedenspreis 2008 Drucken
Der Internationale Aachener Friedenspreis 2008 geht an MachsomWatch (Israel) und Pfarrer Dr. Mitri Raheb (Palästina). Die Preise wurden am 1. September (Antikriegstag) überreicht. Bericht über die Preisträger
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Ärzteorganisation IPPNW: Kongress "Kultur des Friedens" Drucken
Berlin, 14. 09.2008 - Kongress "Kultur des Friedens" gibt Signale für eine solidarische Zukunft. Viele Themen, viele Impulse - aber auch Potest gegen Reiseverbote

"Die Heilung zum Frieden braucht Impulse von unten", sagte der Psychoanalytiker und Buchautor Horst-Eberhard Richter heute auf der Abschlussveranstaltung des Kongresses "Kultur des Friedens" in Berlin. Auf dem dreitägigen Kongress der friedenspolitischen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) beschäftigten sich rund 700 Besucherinnen und Besucher und 50 ReferentInnen mit den globalen Bedrohungen der heutigen Zeit.
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Free Gaza: Von Piraten, Provokateuren und friedlichen Störern Drucken

Von Piraten, Provokateuren und  friedlichen Störern. Die Belagerung von Gaza aufbrechen
Üb. von: Ed. Gaffney, Counterpunch, 13./14. Sept., www.counterpunch.org/gaffney09132008.html

Am 22. August verließen zwei kleine Boote den Hafen von Larnaka auf Zypern  mit 44 Friedensaktivisten aus aller Welt an Bord mit dem Ziel Gaza. Die Kapitäne und die Mannschaft waren Saison-Segler. Wenige der Aktivisten waren vor dieser Reise an eine Schiffsreise gewöhnt.

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Bericht der Koalition "Vereint gegen Folter" an das UNO-Komitee Gegen Folter Drucken

Am 1. September 2008 legte die Koalition "Vereint gegen Folter" (United Against Torture Coalition) dem UNO-Komitee Gegen Folter ihren Bericht bezüglich Israel vor, unter der Überschrift: "Der Gebrauch von Folter und Misshandlung gegen Palästinenser durch israelische Behörden ist weit verbreitet und systematisch." Der Bericht mit mehr als 80 Seiten Beweismaterial kommt zu folgendem Ergebnis:

Seit das Komitee Israel zum letzten Mal untersucht hat, ist die Praxis von Folter und Misshandlung unvermindert weitergeführt worden. Die Koalition "Vereint gegen Folter" möchte das UNO-Komitee darüber informieren, dass ihrer Ansicht nach der Gebrauch von Folter und Misshandlung gegen Palästinenser durch israelische Behörden weit verbreitet und systematisch ist.
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Free Gaza-Movement im EU-Parlament Drucken

Aufruf zur internationalen Teilnahme am Aufbrechen der Belagerung 

Heute, am 11.9.08, rief bei einer Sondersitzung der EU-Parlamentsdelegation (mit dem Palästinensischen Legislativrat DPLC), Paul Larudee, einer der Organisatoren der Free-Gaza-Bewegung - die im August die Belagerung des Gazastreifens aufbrach - die internationale Gemeinschaft dazu auf, sich der Bewegung anzuschließen, um das durch die israelische Strangulierung des Gazastreifens verursachte menschliche Leid zu lindern.

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Mahmud Darwisch gestorben Drucken
Der bekannteste palästinensische Lyriker, Mahmud Darwisch, starb am 10. August 2008 im Alter von 67 Jahren in den USA. Eine Sprecherin des Memorial Hermann-Texas Medical Center in Houston gab den Tod des Dichters bekannt. Nach einer Herzoperation einige Tage zuvor musste er künstlich beatmet werden. Mahmud Darwischs Dichtung und Prosa handeln oft vom Schicksal der Palästinenser im Land und im Exil und sind in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Darwisch gilt in der gesamten arabischen Welt als einer der wichtigsten und einflussreichsten Dichter.
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Ziviler Widerstand in Ni'lin und Bil'in Drucken
Die Ereignisse im kleinen Dorf Ni'lin 18 Kilometer westlich von Ramallah überschlagen sich. Israelische Soldaten erschossen am 29. Juli den 10-jährigen Jungen Ahmad Ussam Yusef Mousa im Rahmen der wöchentlichen friedlichen Proteste gegen den Bau der israelischen Mauer. Nach Angaben der Menschenrechtsgruppe ISM (International Solidarity Movement) berichteten Augenzeugen, dass israelische Soldaten ohne Warnung schossen und den Jungen in den Kopf trafen. Mindestens 15 weitere Menschen seien während der Demonstration verletzt worden. Im Anschluss an die Begräbnisfeierlichkeiten am Tag darauf verwundeten israelische Soldaten 17 weitere Menschen. Mindestens drei erlitten Kopfverletzungen durch den Beschuss mit gummiummantelten Stahlgeschossen. Am Abend wurde ein etwa 17-jähriger Jugendlicher mit schweren Schädelverletzungen für hirntot erklärt. Er starb am Donnerstag an den Folgen zweier Kopfschüsse.
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